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10. MRZ 2018

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Doppel für Grift

Henk Grifts erstklassige Form beim Meeting in Cagnes-sur-Mer hält weiter an.

Am Freitagabend zeichnete der Trainer aus Den Heyberg gleich für die Sieger beider Verkaufsrennen innerhalb der Sieben-Rennen-Karte verantwortlich. Im Prix de Turin war »Henkie«, wie er mittlerweile auch von den französischen Journalisten genannt wird, gleich dreifach vertreten, der von ihm selbst gefahrene Dollar Williams scheiterte dabei ebenso an Fehlern wie der lange im Vordertreffen zu sehende Destrier Atout (Nicolas Mortagne).

Dagegen fand der zuletzt nur von einer Trainingsgefährtin bezwungene Derrick de Nganda (Christophe Martens) nach einem Rennen als Dritter innen in der Zielgeraden rechtzeitig auf freie Bahn und hatte die Partie spätestens in dem Moment gewonnen, als die noch mit klarem Vorteil in die Distanz gekommene Danseuse For Ever (Björn Goop) 150 Meter vor dem Ziel die Balance verlor und ansprang.

Drei Rennen später feierte der erst zu Jahresbeginn in Grifts Obhut gekommene Plutonio (Titelfoto) im vierten Anlauf den ersten Sieg für neue Farben, der gleichzeitig der achte beim 97. Karrierestart und auch der erste seit mehr als zwei Jahren war. Mit dem jungen Dylan Garcia im Wagen setzte sich der Gewinner des Jugend-Preises 2011, der mit seinen 324.000 Euro Gewinnsumme »meilenweit« aus dem 13-köpfigen Feld heraus stand, nach schwachem Start Mitte der Zielgeraden an die Spitze und gewann sicher mit neuem Rekord von 1:11,5 / 1609 Meter, musste allerdings noch eine Enquete über sich ergehen lassen. Französischen Medien zufolge wurde Plutonio für 15.000 Euro von David Bekaert »geclaimt«.

Mit der besten Leistung seit längerer Zeit schaffte es unmittelbar danach der Derby-Vorlaufsieger von 2015, Flashback (David Bekaert), im Prix de Bologne (25.000 Euro / 1609 Meter) auf den Ehrenplatz. Hinter dem 250:10-Außenseiter Taylor Roc (Filippo Rocca) hielt der von Arnold Mollema trainierte Expo Bi-Sohn in der Distanz nach Kräften Anschluss, schien aber das zweite Geld auf der Linie an Caberlot (Yannick-Alain Briand) verloren zu haben. Erst das Zielfoto bewies, dass der Sechsjährige den höchsten Scheck seit mehr als eineinhalb Jahren doch unter Dach und Fach gebracht hatte. Im gleichen Rennen holte sich Toscanini Font (Christophe Martens) für Henk Grift bzw. Besitzer Joseph Vanduffel die fünfte Prämie.

Eine unglückliche Vorstellung gab der erst vor neun Tagen in einer Quinté+-Prüfung in Enghien siegreiche Diamond am Nachmittag in Cordemais. In einem Handicap-Rennen aus dem Zulagenband gestartet, hatte der dieses Mal wieder von Robin Bakker gesteuerte Classic Photo-Wallach die zusätzlichen Meter rasch wettgemacht und erschien erstmals gegenüber bereits an der Spitze, die er aber wenig später an den Schweden Twitter (Bert Post) verlor. Hinter diesem kam der Achtjährige in der entscheidenden Phase nicht zur Entfaltung, schien gleichwohl aber einen Podiumplatz in Aussicht zu haben.

Immer noch »gefesselt« musste Bakker schließlich zusehen, wie ihm hinter dem siegreichen Favoriten U.S. Male E P (Eric Audebert) und General du Pommeau die beiden nächsten Positionen vom speedigen Angel Heart und Ochogo Face abgenommen wurden. Rang fünf bedeutete in dem mit 35.000 Euro dotierten Course Europeenne gerade einmal 1.750 Euro und damit die geringste Ausbeute bei bisher fünf Auftritten Diamonds in Frankreich in diesem Jahr, die aber insgesamt schon 45.000 Euro in die Kasse des Stalles Mille Fleurs spülten. - (cw)

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