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9. FEB 2018

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Bellino B. siegt weiter

Rund 50.000 Kronen betrug die Ausbeute von Conrad Lugauer bei seinem Gastspiel mit drei Startern am Donnerstagabend in Aby.

Sein deutscher Kollege Wilhelm Paal leitete die die Veranstaltung erfolgreich ein. Mit der bisher bei vier Starts ohne jeden Ansatz gebliebenen Bossi Corner-Tochter Fancy Pine ließ er sich nach sechswöchiger Pause den Weg von Typhoonsky (Veijo Heiskanen) zeigen. Obwohl die 77:10-Chance Mitte des Schlussbogens schon mächtig unter Druck zu stehen schien, startete Paal in der Distanz eine Attacke auf den Piloten, der überraschend wenig entgegenzusetzen hatte, und wehrte in 1:18,0 / 2140 Meter auch den aus dem Zulagenband stark endenden Co-Favoriten Blue Berry Avenue (Thomas Uhrberg) mit einer halben Länge ab. 30.000 Kronen betrug das erste, größere Honorar für die von Heinrich Gentz gezüchtete Vierjährige der California Trab&Immobilien GmbH.

Für Lugauer begann der Abend erst mit Rennen vier, in dem er sich mit dem langsam wieder in Schwung kommenden Sahara One Mitte der ersten Kurve vor die sieben Gegner setzte. Der inzwischen sechsjährige Finne, der noch immer nach der glänzenden Form des Jahres 2016 sucht, als er gut 90.000 Euro verdiente, blieb unterwegs relativ unbehelligt, stand gleichwohl gegen den im Open Stretch angesetzten Schlussangriff des bereits elfjährigen Mr Pellegrino (Christoffer Eriksson / 292:10) auf verlorenem Posten und konnte ganz zuletzt auch Dollar Access (Klas Olsson) nicht mehr abwehren. Nach einer Serie schwacher Leistungen war es trotzdem ein Ansatz für Sahara One.

Zu einem veritablen Pferd für längere Distanz scheint sich Bellino B. zu entwickeln. Das inzwischen ebenfalls sechsjährige »homebred« der Familie Berchtold hatte schon beim letzten Start über 2640 Meter aus den Bändern gewonnen und konnte die Vorstellung aus der Vorwoche nun untermauern. Der 20:10-Favorit hatte dabei den identischen Rennverlauf wie Sahara One, im Gegensatz zu seinem Trainingspartner raufte sich der Jillis Joker-Sohn aber noch so gerade eben gegen den in der inneren Zusatzspur noch sehr schnell werdenden Belong Life (Hanna Lähdekorpi) über die Linie. Für beide Pferde wurden 1:15,1 / 2640 Meter gemessen. Wie vor Wochenfrist wurden dem Besitzerkonto der Berchtolds 35.000 Kronen gutgeschrieben.

Nicht viel übrig blieb für Lugauer selbst als Besitzer von Tide Water, nachdem ihn die Rennleitung mit 1.100 Kronen Geldbuße wegen Nichteinhalten des Startplatzes belegte. Demgegenüber standen 3.200 Kronen auf der Habenseite, den die auf Menhammar geborene Zola Boko-Tochter für Rang sechs nach über achtmonatiger Pause erhielt. - (cw)

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