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8. FEB 2018

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Sehenswertes Debüt

Wie so oft in den letzten Jahren stellte Conrad Lugauer am Mittwoch einen seiner Schützlinge zum Debüt siegfertig vor.

Diese »Ehre« war bei der Lunch-Veranstaltung in Jägersro Spartak Face vorbehalten, einem vierjährigen Viking Kronos-Sohn, der schon bei der 1:17,6-Qualifikation im September zu beeindrucken wusste. Bei der ersten Aufgabe »um Geld« wurde es dem Hengst zunächst alles andere als leicht gemacht, denn im ersten Bogen musste er durch Spur drei ackern, bevor er nach 600 Meter endlich dem Lasbeker Mamba die Führung entreißen konnte. Damit hatte der 16:10-Favorit die grundsolide Basis gelegt, zog fortan unangefochten seine Bahn und war auch von der eine Länge später anschlagenden Caddie More nie wirklich in Gefahr zu bringen. Nach 1:17,5 / 2140 Meter waren die ersten 30.000 Kronen Gage im Sack. Mamba hielt Rang drei und 9.500 Kronen fest.

Für Lugauer war es der zweite Fahrer- und vierte Trainererfolg der laufenden Saison, dem sich ein zweiter Platz Esteban Bokos anschloss. Nach 1:14,4 / 2140 Meter gab sich der siebenjährige braune Wallach mit Marc Elias lediglich Thomas Uhrbergs Run Ceasar Run um eine Länge geschlagen und fuhr 15.000 Kronen für die Stallkasse ein, während Herold As (Markus Waldmüller) und Skytten Lisl (Marc Elias) als jeweils Achte nur die inzwischen üblichen 500 Kronen Antrittsprämie kassierten.

Sehr gemischt lief es beim Quartett, das Thorsten Tietz für den Abend auf die Hauptstadtbahn geschickt hatte und für das Dennis Spangenberg wegen einer Fahrsperre dieses Mal nur Vorbereiter und »Stallarbeiter« war. Als Vollstrecker war in erster Linie Mads Nielsen ausersehen. Der 25-jährige Lehrling von Peter Norman machte seine erste Sache mit der in einem Stutenrennen über 1640 Meter mit der »12« bedachten Maine sehr viel besser als erwartet. Am Start nahm er die in Lasbek geborene Love You-Tochter sofort ins fünfte Paar außen zurück, bekam zur Halbzeit eine »Lokomotive« durch die dritte Spur und lediglich die nach 300 Metern von Torbjörn Jansson an die Spitze gewuchtete Bon Ego nicht zu packen. Eine neue Bestmarke von 1:14,6 und 20.000 Kronen waren Lohn der Mühen. Das sollte es schon gewesen sein mit den Ausrufungszeichen des Lots.

Floh G kam in einer Mittelstreckenprüfung prima vom Start, hatte jedoch mal wieder seine eigenen Vorstellungen vom Arbeitsablauf, sprang nach 250 Meter im zweiten Paar außen ohne erkennbaren Grund und lief weit abgeschlagen hinterher. Mehr Hoffnungen machte in diesem Match zunächst Chichen Itza, die Erik Adielsson von der »4« problemlos in Front brachte. Dort war die schon in den letzten Minuten vor dem Start sehr »giftige« Fuchsstute kaum zu bremsen, was - der Meute stets drei, vier Längen voraus - in Zwischenzeiten von 1:12,9 für 1000 und 1:13,3 für 1500 Meter gipfelte. Die Quittung kam auf der Zielgeraden. 100 Meter vor dem Pfosten war sie gestellt und konnte von Glück sagen, dass es zu Rang vier und 8.500 Kronen reichte. Den »roten« Schlusspunkt setzte Flash di Quattro, der beim Bänderstart endlos galoppierte. - (mw)

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