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14. NOV 2017

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Gemischte Gefühle

Nur bedingt Gefallen dürfte Thorsten Tietz an dem Abend auf der Rennbahn von Mantorp, einen Steinwurf entfernt von Schwedens einziger, längst für Motorsport-Events geschlossener Formel I-Strecke, gefunden haben, obwohl der 40-Jährige so etwas wie »Mister Hundert Prozent« war.

Kamen seine Schützlinge fehlerlos um den Parcours, stand ein Sieg zu Buche, doch war das eben nur bei der vorab besten Chance, Flash di Quattro, der Fall. Für 29:10 als Co-Favorit knapp hinter Massive Turnover (26:10) angetreten, zog der Conway Hall-Sohn nach 200 Metern in Front und konnte dort nach Belieben schalten und walten, bis er Gesellschaft von eben jenem Massive Turnover bekam.

Nach 1500 Metern in gemächlichen 1:18,3 begann Kenneth Haugstad, mit seinem Wallach nachdrücklich aufs Tempo zu drücken, doch verurteilte der Deutsch-Holländer des deutschen Vize-Champions in einem bis zur Linie tobenden Fight, in den sich in dritter Spur auch noch Slade H.H. wuchtig einmischte, alle Attacken zum Scheitern und behielt beim vierten Schweden-Auftritt zum ersten Mal die Nase vorn. Nach Kampf - die Abstände lauteten »Hals« und noch einmal »Hals«, und 1:16,6, die für die drei Duellanten eingetragen wurden, waren der siebte Sieg der Tietz-Armada seit dem 5. Oktober und erste im November unter Dach und Fach.

Davor und danach gab es jeweils zwei »Nullnummern«. Beim dritten Start - dem ersten hinter dem Auto - kam Mon Etoiles kleine Schwester Au Revoir wesentlich schwungvoller als sonst ins Match, doch sprang die hitzige Tochter der Belle Arnie im ersten Bogen in dritter Spur, fiel ans Ende des Feldes zurück und konnte sich von dort die Verteilung der Prämien in Ruhe ansehen, die sie als Achte um einen Platz verpasste. In einer 1640 Meter-Aufgabe sah Inari vor dem ersten Bogen »rot«, und nach dem Sieg von »Flash« wurde es nicht besser.

Ebenfalls in einer Sprintprüfung, diesmal ausschließlich für Stuten, sprang die unterwegs mächtig gegen die Hand gehende Viva La Marc im vierten Paar innen 200 Meter vor dem Zielstrich, wobei der deutsche »Silberhelm« dort nicht mehr allzu viel in der Hand zu haben schien. Für den unrühmlichen Schlusspunkt sorgte Floh G, der in einem 15er-Feld aus zweiter Startreihe ran musste, mit dem »Ab« die Füße im Galopp hob, immens viel Boden verlor und als Zwölfter nur eine verschärfte Trainingseinheit absolvierte. Easter Smart hatte wegen Hustens die Reise aus dem rund 260 Kilometer entfernten Sala gar nicht erst angetreten.
Was vom Abend übrig blieb, waren somit allein jene 30.000 von Flash di Quattro verdienten Kronen. - (mw)

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