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12. SEP 2017

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Deutscher Start-Hattrick in Halmstad

Einen optimalen Auftakt in die Montagabend-Veranstaltung in Halmstad erwischten deutsche Zwei- und Vierbeiner.

Im 1. Rennen gelang Immo Müllers Indira O.E. im dritten Anlauf der erste Sieg in der aktuellen »Wahlheimat«. Nach ein, zwei Wechselschritten beim »Ab« brachte Trainer Peter Untersteiner die dreijährige Russel November-Tochter, die zuvor in Jägersro Dritte und bei einem Kopenhagen-Gastspiel auf dem Ehrenplatz gelandet war, am besten aus dem Band und ging sofort mit der Führung auf die Reise. Unterwegs blieb die Braune überwiegend ungefordert, so dass die Reserven am Ende gegen die aus ihrem Windschatten angreifende Karolina Tooma (Christoffer Eriksson) ausreichten, um sich in 1:16,6 / 2140 Meter sicher mit einer halben Länge zu behaupten.

Einen recht erfolgreichen Abend hatten auch Conrad Lugauer und sein Team aus Blentarp. Der Trainer selbst war im 2. Rennen mit dem debütierenden Norton Commander erfolgreich, der sich erst im zweiten Anlauf hatte qualifizieren können. Der von Arne Frahm gezüchtete Fuchs-Hengst läuft in den Farben des Münchner Gastronomen Michael Haböck und musste nach eher vorsichtigem Beginn schon einigen Aufwand treiben, um sich nach 900 Metern die Führung zu holen.

Der Gift Kronos-Sohn steckte die anfänglichen Mühen aber nicht nur klaglos weg, sondern erteilte der 400 Meter vor der Linie attackierenden Favoritin Celeste Brodda in 1:15,4 / 2140 Meter eine glasklare Abfuhr, womit der Hengst seine Quali-Marke um 5,7 Sekunden drücken konnte. Gleichzeitig verhinderte Lugauer das Start-Doppel für Peter Untersteiner, der hinter der nun schon zum zweiten Mal als meistgewettetes Pferd geschlagenen Stute saß.

Lugauer (and Family) gegen Untersteiner hätte das Duell auch im dritten Tagesrennen lauten sollen, doch »entzog« sich der gebürtige Österreicher mit dem Favoriten Hurry Dynamite der Auseinandersetzung mit dem von Marc Elias resolut an die Spitze gesteuerten Blue Moustache durch eine Galoppade ausgangs der letzten Überseite, ohne freilich zu irgendeinem Zeitpunkt die ihm zugedachte Rolle auch nur ansatzweise erfüllt zu haben.

Der zuvor schon zwei Mal siegreiche »Blaue Schnäuzer«, der bislang ausschließlich in Kalmar aktiv war und seit seinem Wechsel zu Lugauer ungeschlagen ist, kontrollierte hingegen von Beginn an das Geschehen und ließ sich auf dem Weg zum Seriensieger auch von Justina (Kevin Oscarsson) nicht mehr aus dem Konzept bringen. Mit eineinhalb Längen Vorsprung blieb der Raja Mirchi-Sohn sicher voraus und verbesserte sich zudem um fast zwei Sekunden auf 1:14,7 / 2140 Meter. Danach war allerdings Schluss mit Erfolg für Lugauer & Sohn, die ihre jeweils zweiten Fahrten, Floyd Fortuna und Taiga Woodland, nicht fehlerfrei über den Kurs bekamen. - (cw)

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