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12. SEP 2017

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Leichtes Spiel für den »Dragoner«

Für den »kleinen Hunger« zwischen zwei Gruppe I-Wochenenden - am letzten Samstag gab es das Masters-Finale, am Sonntag werden Prix de Normandie und Prix de l’Etoile um je 240.000 Euro entschieden - servierte Vincennes am Montagnachmittag mal eben einen 120.000er für die Monté-Generation 2013.

Der Prix Cénéri Forcinal war mit lediglich acht Teilnehmern bestückt und entpuppte sich über 2175 Meter als ein »aufgelegtes Ding« für Dragon du Fresne. Einer der besten Satteltraber seines Jahrgangs, der sämtliche seiner fünf Gruppe-Siege im Monté gebucht und in dieser Disziplin zudem die eine oder andere wertvolle Prämie eingeheimst hatte, war vermutlich nur deswegen für 24:10 zu haben, weil zwei frische Disqualifikationen vor dem Sulky die ansonsten so prächtige Bilanz etwas verhagelten.

Matthieu Abrivard ließ sich weder davon noch von zwei Fehlstarts beirren, machte dem wie Durzie von seinem Onkel Laurent-Claude trainierten Saphir Castelets-Sohn sofort mächtig Beine und verjagte nach wenigen hundert Metern Dahlia du Rib aus dem Kommando. Noch verlockender wurde es für den Braunen mit der schmalen Blesse, als im ersten Bogen Trainingsgefährtin Durzie und Dreamer Delo kurz aus dem Takt gerieten, ans Ende des schmalen Pulks fielen, bald jedoch wieder Anschluss hatten. In eher gemütlichen 1:14,0 ging es den kleinen Berg hinauf, so dass sich Dreamer Delo und auch Durzie in dritter Spur doch noch mal im Vorderfeld sehen ließen.

Ausgangs der Schlusskurve, als Matthieu Abrivard seinem Partner den Kopf freigab und der umgehend auf 20 Meter davonzog, waren für ihn die Würfel genauso zum Guten gefallen wie für die beiden Angreifer zum Schlechten: Ein zweiter Fehler fast zur gleichen Sekunde besiegelte beider Schicksal mit der roten Karte. Dragon du Fresne hingegen zog bis zum Pfosten einsam seine Kreise und stockte sein Konto, eine »halbe Bahn« vor dem Rest, auf 569.710 Euro auf. Der durchweg an dritter Position innen gelegene Dragon d´Avril hatte in dritter Reihe den deutlich besten Durchzug und landete folgerichtig auf dem Ehrenplatz vor Doria Raudière.

Die krasse Außenseiterin rang Dahlia du Rib um eine Nasenspitze nieder. Der Oyonnax-Sohn war die nächste große Enttäuschung des Rennens, hatte er doch nach idealem Verlauf im Windschatten des Siegers auf der Zielgeraden viel zu wenig zuzusetzen und verlor auch noch Rang vier nach Gangartüberprüfung, so dass der in der »Todesspur« krass untergehende Drôle de Gosse sich für einen indiskutablen Auftritt 6.000 Euro einstecken konnte. Die Prämien sechs und sieben bleiben mangels weiterer Masse im Vereinssäckel. Mit 1:13,9 blieb Dragon du Fresne deutlich über Booster Winners 2015er Rennrekord von 1:11,8 - aber schneller laufen musste er eben auch nicht. - (mw)

ERGEBNIS

Montag, 11.09.2017
Vincennes / Frankreich
Prix Ceneri Forcinal
120.000 € - 2175 m - Bänderstart - Reiten
Vierjährige Stuten & Hengste, mindestens 38.000 €

1.Dragon du FresneMatthieu Abrivard1:13,924
2.Dragon d´AvrilAdrien Lamy1:14,8130
3.Doria RaudièreBenjamin Rochard1:14,9830
4.Doyolsa de ChenuAntoine Dabouis1:15,2290
5.Drôle de GosseFabien Gence1:16,9540
 DurzieAlexandre Abrivardd.r.26
 Dreamer DeloDamien Bonned.r.74
 Dahlia du RibJean-Loïc Claude Dersoird.r.82

Dragon du Fresne - 4j. H. v. Saphir Castelets a.d. Rosée des Bois v. King du Perthois
Sieg: 24:10 - Platz: 15 - 21 - 62:10 - Zwilling: 134:10
Drilling: 860:10 - Dreierwette: 2.620:10

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