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19. MAI 2017

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Doppelpunkt

Nachdem es tags zuvor im heimischen Jägersro alles andere als »rund« gelaufen war, sah die Welt für Conrad Lugauer am Donnerstag in Aby deutlich besser aus.

Vier Pferde hatte der 42-Jährige ins Mölndal verladen, und die beiden, die er selbst steuerte, kamen jeweils als Sieger ins Ziel. Mit dem als leichter Favorit debütierenden Bonny Boy holte sich der Deutsche die Auftaktprüfung. Der Kiss Francais-Sohn blitzte nach gelungenem Start erstmals gegenüber bei dem Versuch, den führenden Epic Victory (Stefan Söderkvist) von der Spitze zu verdrängen, zunächst ab. Aus dem Rücken des Piloten dirigierte in Lugauer in Zielhöhe wieder nach außen, um dem heran nahenden Co-Favoriten Tristan Caesar (Peter Ingves) zuvorzukommen.

Nachdem er die gesamte Gegenseite hindurch gedrückt hatte, musste Epic Victory Mitte des letzten Bogens nachgeben, und Bonny Boy kam mit zwei Längen Vorteil in die Zielgerade. Die schmolzen gegen Epic Victory (16,8) und Mr. Rapide (16,8 / Peter Untersteiner) bis zum Pfosten zwar auf eine halbe Länge zusammen, doch fiel der Sieg des Wallachs in 1:16,7 aus den Bändern insgesamt doch noch sicher aus.

Völlig überlegen war Lugauer hingegen mit Sahara One. Der Bruder des einstigen Derby-Siegers Sahara Dynamite stürmte auf der von ihm bevorzugten Sprintstrecke von der »8« gegen den nur kurz gegen haltenden Frankreich-Rückkehrer Elton Attack (Christoffer Eriksson) gleich an die Spitze, ließ das anfangs im Bereich von 1:10 liegende Tempo unterwegs nur unwesentlich abflauen und war mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:11,0 / 1640 Meter längst im Ziel, als sich Västerbo Arthur (11,5 / Robert Bergh) und British Steel (11,6 / Marcus Lindgren), 2015 immerhin Zweiter im Großen Preis von Deutschland, noch zu einem ansehnlichen Zweikampf um den Ehrenplatz engagierten. Dagegen war Elton Attack einmal mehr überfordert und als Sechster einziger »prämienloser« Teilnehmer neben dem disqualifizierten Onceforall Face.

Weniger erfolgreich waren die beiden von Marc Elias gesteuerten Lugauer-Schützlinge. Für Amabella Beech sprang - klar hinter der Siegerin Sharp Dream (Kim Eriksson) als Sechste noch ein wenig Kleingeld heraus, während der mit Zulage in einer 2640 Meter-Prüfung fehlerhafte Breidabliks G.T. als Achter deutlich leer ausging. - (cw)

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