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Mittwoch, 19.09.2018

Wer holt sich den Jackpot in der Viererwette?

(mtzv-press)1014 Euro sind in einer sehr offenen Prüfung im Pott – Neun Abendrennen – Nachwuchsfahrer am Start – V5 beginnt im fünften Rennen

 Was für eine Viererwette. Gute Quoten sind in München-Daglfing im vierten Rennen, einem Amateurfahren, vorprogrammiert, wenn die ersten vier Pferde in der richtigen Reihenfolge getroffen werden müssen. Heiteres Knobeln ist angesagt, zusätzliche Würze gibt ein Jackpot in der Viererwette in Höhe von 1014 Euro, der die Gewinne zusätzlich fett machen könnte.

München-Daglfing bietet am Mittwoch, 19. September, ab 18.30 Uhr eine Abendveranstaltung mit neun Rennen an. Die V5 kann ab dem 5. Rennen gespielt werden. Am Start sind auch Nachwuchsfahrer im Elisabeth-Mann-Nachwuchschampionat. Höhepunkt des Tages ist auch ein Duell zwischen Querys Alesio und Serafino.

Der klare Favorit in der Viererwette kommt aus der zweiten Reihe. Atlantic CG war auch zum vierten Mal in Folge nicht zu knacken und holte sich aus dem Windschatten von Oragos heraus auch das Finale zum höher dotierten Amateurcup in Daglfing. Erneut verstand sich der Wallach glänzend mit Dr. Marie Lindinger. Gegnerin könnte Samantha Hawaii sein, die kurz ausgesetzt hat, vorher gute Leistungen zeigte und von der Spitze aus weit sein könnte.

In der Entscheidung erwarten wir den zu Form gefundenen Shot Gun Bi, der mit Vitus Schwaiger einen routinierten Amateur im Sulky hat. Flying Wings ging in Berlin super, stellt sich heute in anderer Hand vor. Somebeachsomewhere hat nach einer enttäuschenden Leistung noch einmal Bedenkzeit bekommen. Albin T muss nur glatt gehen, um etwas zu erreichen, was auch für Red Attack gilt. Wunderkind kann um eine kleinere Prämie mitmischen, was auch für den zuverlässigen Puma Diamant gilt.

Die V5 startet mit dem fünften Rennen, und gleich zum Auftakt ist eine knifflige Aufgabe zu löse. Im Elisabeth-Mann-Nachwuchschampionat sollte die Favoritenstellung an den zuletzt aus den Bändern sehr gut siegreiche Black Sheriff gehen, der unkomplizierte Wallach versteht sich gut mit Lisa Hanikirsch. Die Eisen zeigen kann ihm dennoch der zuverlässige Vasco As, der eine gute Nummer erwischt hat und der mit Sarah Wiehe weit sein sollte.

 BLACK SHERIF / Lisa Hanikirsch - Foto: © fotofinish.de

Ein glatt gehender Wirbelwind wäre mit Annalena Perfler auch ein Gegner, ist aber in letzter Zeit manchmal fehlerhaft gewesen. Zuverlässiger sind Ufo de Valle mit Vanessa Kieker und Evans Stardust mit Sophia Raschat, die mit den Nummern aber etwas Rennglück brauchen. Cezanne sollte vom guten Nachwuchsfahrer Andreas Strobl profitieren, Quick de Valdieu braucht mit Laura Schweimer einen ökonomischen Rennverlauf.

Im sechsten Rennen, dem zweiten Rennen der V5, sollte ein glattgehender Very Special One das Maß aller Dinge sein. Patzt er, bahnt sich ein Zweikampf der zuletzt in allen Ehren einem guten Pferd unterlegenen Goodbye und Dona Diana an, die einen ordentlichen Einstand gab. Ein Rennen später kann Naranja, die zuletzt gut gewann, gleich nachlegen und hat alle Trümpfe in der Hand, wenn sie glatt um den Kurs kommt. Sie muss in erster Linie die gut in Schwung gekommene Taj Mahal Diamant und den immer sein Bestes gebenden Call me Ritter ran, der auch zuletzt überzeugte.  Auch eine glattgehende Symphony Diamant kann überraschen. Gut war der Sieg von Limited PS, der sich voll gefunden hat.

Ob im vorletzten V5-Rennen, der achten Tagesprüfung, einmal die Rechnung für James Bo aufgeht? Zuletzt patzte der sonst so zuverlässige Wallach im Amateurfahren beim Angriffsversuch, heute könnte der Sieg möglich sein. Obs hielt sich nach einem Maßrennen beachtlich. Madina trifft es heute wesentlich leichter an. Für die Überraschung merken wir Mr. Bojangles und Katalina vor.

Eine tolle Prüfung ist das letzte Rennen. Hier muss Querys Alesio zeigen, was der letzte Sieg wert war, und Serafino, wo er gerade steht. Serafino, der heuer schon grandiose sieben Mal gewann, wurde nach zwei nicht mehr ganz in alter Stärke abgelegten Leistungen in die Pause geschickt und kann auf Anhieb wieder gewinnen. Allerdings fiel der letzte Volltreffer von Querys Alesio so bestechend aus, dass ihm der Stall-Franco-Schützling ordentlich Paroli bieten kann. Aufs Ticket müssen ferner Mystical Sunshine, Helene des Moeres, David As und Scoiattolo Jet.

Zum Renntagsauftakt könnte die Französin Fanny Hill ihren feinen Debütsieg umgehend bestätigen. Valencia bietet sich als zuverlässige Größe als 2/3-Pferd an, Tyrolean Falcon ist zu Gerd Biendl ins Training gewechselt und bietet sich zumindest für eine kleine Überraschung an. Lawrence lief zweimal gut auf den Ehrenplatz.

Im Handicap-Cup II ist ein glattgehender Samir das Maß aller Dinge, allerdings ist der Germania-Hengst nicht mehr das Pferd vergangener Tage und scheitert oft an Unsicherheiten. Ragazzo lief schon mehrmals gut, auch Holy Ventury ist in Schwung gekommen. Arathorn profitiert von seiner Zuverlässigkeit. Aus dem ersten Band sind vor allem Stormy Salsa und Sorbonne interessant.

Im zweiten Rennen ist Vulpes d’Orcelia eines der Pferde, das es zu schlagen gilt. Classic Joker ist über ein Jahr nicht gestartet und könnte das Rennen noch brauchen, der Probelauf war aber zumindest ordentlich. Disney As und Robin Hood Diamant sind die gegebenen Kombipferde.

Tipps München-Daglfing:

Fanny Hill (3) – Valencia (4) – Tyrolean Falcon (2)

Samir (8) – Arathorn (7) – Ragazzo (6)

Vulpes d’Orcelia (7) – Disney As (6) – Classic Joker (5)

Atlantic CG (11) – Samanta Hawai (5) – Shot Gun Bi (6) – Albin T (8)

Black Sheriff (5) – Vasco As (2) – Cezanne (3)

Very Special One (4) – Goodbye (7) – Dona Diana (8)

Naranja (2) – Call me Ritter (8) – Taj Mahal Diamant (6)

James Bo (7) – Madina (3) – Obs (8)

Querys Alesio (7) – Serafino (8) – Mystical Sunshine (1)